die Rede ist natürlich vom Yarncamp in Frankfurt und bevor ich mit der Schwärmerei beginne möchte ich euch warnen, denn dieser Beitrag kann und wird Werbung enthalten… Dieses Jahr gab es die 6. Auflage und ich war zum 4. mal dabei. Ja und auch ich fühlte mich wie beim Klassentreffen… Das Yarncamp geht offiziell von Samstags Vormittags bis Sonntags früher Abend. Aber natürlich freuen sich alle schon immer auf den Freitagabend, denn da geht es zum „WarmUp“ und auch wenn es nicht der offizielle Beginn ist, ist das der Startschuss für ein geniales Wochenende mit vielen bekannten und einigen unbekannten Gesichtern. Das „Geschnatter“ ist natürlich groß, denn die meisten sieht man nur einmal im Jahr zur Yarncamp-Zeit. Dann wird nett zusammen gesessen, etwas leckeres gegessen und getrunken und natürlich unserm Hobby gefrönt. Es wird geschaut, was wer auf den Nadeln hat und gefühlt, wie sich welche Wolle anfühlt, welche Anleitungen benutzt werden. Es gab wie immer eine Wolltauschbörse und eine wundervolle Aktion von Claudia Eisenkolb, die in ihrem Kleiderschrank Platz für neues Gestrick brauchte und deswegen etlich Tücher und Pullover für einen guten Zweck in gute Hände abgegeben hat.

Nach meist zu wenig Schlaf, treffen sich morgens alle vor der Tür am Haus des Buches und warten fast geduldig, bis sich die Türen öffnen. Als ersten nach dem Einlass, holt man sich sein prall gefülltes Goodiebag ab und dann wird gefrühstückt. Das Catering hat auch in diesem Jahr wieder die Wohnküche geliefert und es war traumhaft lecker. Dann ging es richtig ans eingemachte, die erste Session des Tages! Vorstellung und Sessionplanung. Die Vorstellung dauert natürlich bei gut 120 Personen, aber es wird ganz geduldig zugehört. Der Sessionplan für Samstag war diesen Jahr so schnell voll wie nie und darüber hinaus, musste noch ein 5. Raum für mehr Sessions eröffnet werden. Es war Wahnsinn, nicht nur die Teilnehmer haben Sessions gehalten, sondern auch die Sponsoren. Es gab vom Tunesisch Häkeln, über Sticktechniken bis hin zu „so bringe ich mir selber nähen bei“ zu vielen Themen Sessions. Man hatte vor lauter Auswahl kaum Zeit zum Essen und Trinken.

In diesem Jahr war ich selber etwas Sessionfaul, was mich aber gar nicht störte. Am Samstag habe ich gelernt wie man mit der Schwungspindel zu zweit, oder auch alleine  Wolle spinnen kann. Was mich dazu ermutigt hat nun doch mal einen Spinnworkshop zu besuchen. Dann habe ich, wie im letzten Jahr auch schon den I-Cord stricken gelernt und war wieder begeistert, wie einfach das geht. Jetzt muss ich das nur noch an einem Strickstück umsetzten. Dann wurde uns erzählt, dass das „I“ in I-Cord für Idiotensicher steht. Ja und jetzt weiß ich auch nicht, was ich dazu noch sagen soll 😀 Es ging weiter mit dem Italienischen Maschenanschlag in Runden. Besonders gut geeignet für Socken. Da der Anschlag bei mir immer etwas problematisch ist, werden die nächsten Socken italienisch angeschlagen und wenn das gut klappt, dann bin ich nächstes Jahr beim Socktober und beim Tatortsockenwichteln auch dabei. Ach ja und eine Session habe ich ja auch gehalten… Es ging ums Doubleface stricken und viele Teilnehmerinnen waren erfolgreich und haben das Prinzip so gut verstanden, dass es schon die ersten eigenen Projekte gibt.

    

Auch am Sonntag gab es wieder tolle Sessions. Die erste Session wurde schon beim Frühstück, vor der Sessionplanung angeboten. Ich war in meiner ersten Session beim Tunesisch Häkeln mit Pony was ich zwar vom Prinzip verstanden habe, aber leider immer in das falsche Beinchen eingestochen habe. Das sollte ich in einer stillen Minute nochmal üben… Nach dem am Samstag so viel Werbung für die Doubleface-Session gemacht wurde habe ich die am Sonntag erneut angeboten un auch hier wieder mit Erfolg. Bis zur Feedback-Session habe ich „nur“ noch gequatscht und gegessen, was auch richtig gut getan hat. Die Abschluss-Session war eine verdiente Lobhudelei auf das gesamte Orga-Team denn auch in diesem Jahr haben sich Rebekka, Julia, Sara und Lutz wieder richtig ins Zeug gelegt. In dieser Session sind viele Tränen geflossen, vor Freude, weil es nicht wirklich viel Kritik gab und jeder die Tage genossen hat, weil die Aktion von Claudia, über 1.300€ eingebracht hat und natürlich auch, weil Lutz im nächsten Jahr leider nicht mehr im Orgateam ist. Aber er hat versprochen, dass er genau wie alle anderen sie F5 Taste seiner Tastatur genau wie alle anderen nutzen will um eines der begehrten Tickets zu ergattern. Außerdem wurde David Wasser zum Ehren-Yarncamper ernannt, denn David sponsert das Yarncamp seit 6 Jahren und war der erste, der von der Idee überzeugt war und ist.

Einen großen Dank an die Sponsoren und ein Blick ins Goodiebag:

Lana Grossa; Pony; GGH; Gedifra; Schachenmayr; TOPP; Prym; Schoeller & Stahl; Dortex; Realmenknitpink; Schulana; Stricken.de; Steffi; Himawari knits; oceanandyarn; EMF; Stiebner; Westerwälder Wollschmiede; Durable; KnitPro; Haupt; Addi; ReinlandSeifen; Pascuali; Schmuckmanufaktur Caspari

           

Es war wiedermal ein Fest und nächstes Jahr bin ich wieder dabei, wenn denn meine F5-Taste überlebt 😉

Ein Barcamp der besonderen Art
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Ein Gedanke zu „Ein Barcamp der besonderen Art

  • 14. November 2018 bei 10:52
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    An mei Herz <3 So schön und ich habe gerade heimlich ein Tränchen verdrückt.

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